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Abschlussprüfung der Gestalter für visuelles Marketing

Zum Ende des Schuljahres fanden in der Johannes-Selenka-Schule in Braunschweig wieder die IHK-Abschlussprüfungen der Gestalter für visuelles Marketing (GvM) statt. Der Startschuss fiel eine Woche nach den schriftlichen Prüfungen. Die Prüflinge konnten in diesem Jahr zwischen den Themen »must have« und »Lieblingsplatz« wählen. Danach hatten sie fünf Stunden Zeit, eine Gestaltungskonzeption inklusive Kostenplanung, Bereitstellungsliste sowie Skizzen und Reinzeichnungen zu entwickeln und die Durchführung zu planen. Bei der Entwicklung ihrer Konzepte griffen die Gestalter für visuelles Marketing aktuelle Trends auf und betteten sie in die Corporate Identity ihrer Unternehmen ein. Abgestimmt auf ihre Zielgruppe sollten auf diese Weise idealerweise emotionale Geschichten entstehen, die beim Betrachter den Kaufwunsch wecken.

Drei Wochen hatten die Prüflinge im Anschluss Luft, um das kalkulierte Material zu bestellen, Accessoires und Requisiten vorzubereiten und die benötigten Werkzeuge bereitzustellen. Für die Anlieferung am Prüfungstag erhielten die Kandidaten dann noch einmal eine Stunde Zeit, bevor es mit der Umsetzung los ging. Dabei verwandelte jeder Prüfling seine Koje binnen acht Stunden in ein Schaufenster. Es wurde gestrichen, gehämmert, gedübelt, Stoff gespannt und Sand verteilt. Oder es wurden Spots eingerichtet und Steine verlegt. Am zweiten Prüfungstag ging es an die PCs zur Präsentationserstellung. Die Präsentationen bildeten die Grundlage für die Fachgespräche am dritten Prüfungstag. Hier präsentierten die Prüflinge die erarbeiteten Konzepte dem Prüfungsausschuss. In ihren Arbeiten stellten sie ihre Ideen vor, begründeten die gewählten Gestaltungsmittel und deren Einsatz, listeten die Kosten auf und gingen auf Sicherheitsaspekte ein.

Bestanden hatten am Ende alle Prüflinge, davon fünf mit überdurchschnittlichen Leistungen. Ein Prüfling überzeugte mit sehr guten Leistungen in der kreativen und technischen Umsetzung des Themas »must have«. Jetzt zieht es die frisch­gebackenen Gestalter für visuelles Marketing in ihre neuen Tätigkeitsfelder: in den Einzelhandel, in Werbeagenturen oder zu Messe­baufirmen. Ein Prüfling startet sogar direkt in die Selbstständigkeit.

Nicht nur die umfangreiche Planung der Bereiche Marketing, Eventgestaltung sowie die verkaufsfördernde Präsentation von Waren, ­Produkten und Dienstleistungen machen die Faszination dieses kreativen Berufes aus, sondern auch die praktische Umsetzung der eigenen Ideen. Damit bietet der Beruf eine ausgewogene wie kreative Kombination aus Theorie und Praxis. Die Gestalter für visuelles Marketing verstehen sich darauf, Licht, Farben, Formen und andere Gestaltungselemente effektvoll einzusetzen. Dabei nutzen sie ­Grafik, ­Layout- und Bildbearbeitungsprogramme. Zugleich benötigen sie aber auch ein hohes Maß an handwerklichem Geschick und Können.

Ansprechpartner: Astrid Oldermann (Tel.: 0531 4715-220) E-Mail: astrid.oldermann@braunschweig.ihk.de
geschrieben von  ao

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Feb
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