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3. Februar: Weltkrebstag Dienstag, 10 Januar 2017 08:41 Foto: oh

3. Februar: Weltkrebstag

In Deutschland erkranken pro Jahr 500 000 Menschen an Krebs. Eine erschreckende Zahl, die nach Schätzungen der Deutschen Krebshilfe bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent steigen wird. Etwa die Hälfte der Erkrankten wird daran sterben. Um Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebs­erkrankungen verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, gibt es in diesem Jahr am 3. Februar einen Weltkrebstag. Das Krebs-­Zentrum des Städtischen Klinikums Braunschweig nimmt mit einer Telefon-Initiative (10 bis 12 Uhr) zusammen mit fast 300 Organisationen in weltweit 86 Ländern am Weltkrebstag 2017 teil.

 

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Es kann helfen, ­darüber zu reden
Die Weltkrebsorganisation (UICC) fordert zu einem offenen und ehrlichen Umgang mit einer Krebserkrankung auf. Das würde den Betroffenen und Angehörigen das Leben erleichtern. Für die meisten sei es sehr entlastend, mit ­vertrauten Personen darüber sprechen zu können. Eine Tabuisierung des Themas sei der falsche Weg. Was nicht bedeutet, dass Betroffene um jeden Preis mit Dritten über ihre Krebserkrankung reden müssen. Nicht jeden geht das etwas an.

 

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Wie kann man Krebs verhindern?

Es gibt leider keine Zauberformel. Krebs kann durch unterschiedliche Risikofaktoren ausgelöst werden: Rauchen, Ernährungsdefizite, Übergewicht und Bewegungsmangel, Alkohol usw. Besonders eklatant ist der Zusammenhang beim Rauchen. Über 70 Prozent der Lungentumore wird durch Rauchen verursacht.

Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleibt Krebs in Deutschland die zweithäufigste Todesursache. Bei den 45- bis 65-Jährigen war Krebs mit einem Anteil von 41 Prozent an allen Sterbefällen sogar die häufigste Todesursache. Experten sind überzeugt, dass sich durch gesunde Lebensweise etwa zwei Drittel aller Krebserkrankungen vermeiden lässt.

 

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Frühe Warnzeichen erkennen
Durch regelmäßige Check-ups beim Arzt können sich bei vielen Krebserkrankungen – leider nicht bei allen – frühe Warnzeichen ergeben. Dazu gehören etwa Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs, Gebärmutterhalskrebs und ­Prostata-Krebs.

 

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Der erfolgreiche Kampf gegen Krebs

Eine Vielzahl von Studien belegt den erfolg­reichen Kampf gegen Krebs. Die richtige Behandlung zusammen mit einer Änderung des Lebensstils kann hier kleine und große Wunder bewirken. Leider nutzt nur jede zweite Frau und jeder fünfte Mann die ­Chancen der Früh­erkennung.

geschrieben von  jh