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30 Jahre Technologiepark: 144 hier gegründete Unternehmen bestehen noch heute

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Seit der Gründung im Jahr 1986 sind aus dem Braunschweiger Technologiepark am Rebenring 149 Firmen mit mehr als 1600 überwiegend hochqualifizierten Arbeitsplätzen hervorgegangen. 144 der Unternehmen bestehen noch heute; 90 Prozent am Standort Braunschweig. Am 6. Juni wurde das 30-jährige Bestehen des Technologieparks der Braunschweig Zukunft GmbH mit einer Festveranstaltung im Zentrum für Systembiologie gefeiert. »Gründer spielen mit ihren Ideen und Innovationen einen wichtigen Part bei der Erneuerung der Wirtschaft«, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. »Sie schaffen Arbeitsplätze und bringen den Motor der Wirtschaftsentwicklung auf Touren. Auch Braunschweig profitiert vom Tatendrang seiner Gründer.«

Neugründungen wie Aerodata, Simtec, Aicon3D, Solvis, Lineas und Agimus hätten sich binnen kurzer Zeit auf dem nationalen und internationalen Markt zu anerkannten Unternehmen gemausert. Manche seien in ihrem Segment sogar Marktführer: die GOM GmbH etwa, die Unternehmen wie Boeing, die NASA oder Microsoft zu ihren Kunden zählt. Die Gesellschaft für optische Messtechnik investiere derzeit rund 20 Millionen Euro in Rüningen und wolle ihre Personalstärke erheblich ausweiten, berichtete Ulrich Markurth. Auch jetzt befänden sich viele vielversprechende Start-ups im Technologiepark, zum Beispiel Capical, JPM Silicon oder Embeddedfactor, die bereits mit Preisen ausgezeichnet seien.

»Den Hintergrund für diese Erfolgsstory bilden Braunschweigs Qualitäten als Wirtschaftsstandort mit Global Playern wie Volkswagen und Siemens, mit 27 Forschungseinrichtungen und 250 Firmen im Hochtechnologie-Sektor«, so der Oberbürgermeister. Ein großes Plus sei zudem die in Braunschweig geübte Praxis eines intensiven Dialogs zwischen Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft. Dafür arrangiere die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit der TU Braunschweig und der IHK immer wieder Begegnungen zum Erfahrungsaustausch.

»Auch bei der Gründerförderung ziehen alle an einem Strang.« Dazu habe die Braunschweig Zukunft GmbH ein Gründungsnetzwerk aus inzwischen 21 Verbänden, Institutionen und Unternehmen ins Leben gerufen, unter anderem mit dem Arbeitgeberverband, der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer, der IHK und den Wirtschaftsjunioren. Dieses Netzwerk begleitet Gründer auf ihrem Weg zum eigenen Unternehmen.

Daran knüpfte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, in seinem Grußwort an: »In dieser Stadt habe ich unter denen, die in der Wissenschaft, in der Wirtschaft, in Verbänden, in der Politik und in Verwaltungen Verantwortung tragen, eine große Sensibilität für die Notwendigkeit der Gründer­förderung festgestellt. Darin spiegelt sich nicht zuletzt die erfolgreiche Arbeit meiner vielen Vorgänger wider, denen die Talentschmiede Technologiepark ebenfalls sehr am Herzen lag.«
geschrieben von  wo