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Georg-Eckert-Forschungs­preis für Dissertation über ­Weltanschauung und Erzählkultur

Zum vierten Mal haben das Georg-Eckert-­Institut und die Westermann Gruppe im November den Georg-Eckert-Forschungspreis verliehen. Prämiert wurde die Dissertation »Weltanschauung und Erzählkultur« von Anja Kirsch. Die Dissertation untersucht das Verhältnis von Religion und Sozialismus in Staats­bürgerkundebüchern der DDR. Den mit 5000 Euro dotierten Preis ­überreichten Minister­präsident Stephan Weil und Westermann-­Geschäftsführer Ralf Halfbrodt im Altstadt­rathaus.

Die Auszeichnung wird seit 2010 alle zwei Jahre für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten in der internationalen Bildungsmedienforschung vergeben. Das Preisgeld stiftet die Westermann Gruppe. Neben dem Forschungspreis verleiht das Georg-Eckert-Institut einen mit 500 Euro dotierten Nachwuchspreis für studentische Abschlussarbeiten. Preisträgerin 2016 ist Anna Heym. Sie schrieb ihre Magisterarbeit über digitale Bildungsmedien. Ihre Aufgabenstellung: Welche Faktoren beeinflussen die Strategien der Schulbuchverlage?

Ralf Halfbrodt hob beim Festakt die gesellschaftspolitische Bedeutung von Bildungsmedien hervor. Lernen heiße nicht nur, das Fachwissen zu verstehen, sondern auch, die Fähigkeit zu erlangen, sich eine Meinung zu bilden und eine Haltung zu entwickeln. »­Bildungsmedien tragen damit zur Identitätsbildung von Heranwachsenden bei. Wir haben es also mit einer sehr verantwortungsvollen Aufgabe zu tun.« Die Westermann Gruppe stehe seit vielen Jahren in regem Austausch mit dem Georg-Eckert-Institut. »Uns verbindet eine gemeinsame und sehr wichtige Aufgabe: die Qualitätssicherung von Bildungsmedien.«

geschrieben von  wo