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Neues Parkhaus am ­Forschungsflughafen: Stadt und Volksbank BraWo investieren 7,8 Millionen Euro

Die Stadt Braunschweig und die Volksbank BraWo möchten gemeinsam den Forschungsflughafen aufwerten. Der erste Schritt ist der Bau eines Parkhauses mit 600 Stellplätzen. Zur Realisierung des Projektes wurde im Februar die Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft Braunschweiger Parken GmbH mit den Geschäftsführern Martin Pietsch und Carola Meyer gegründet. »Mit dieser Gesellschaft geht die Stadt eine Partnerschaft mit einem starken regionalen Partner ein, um das Umfeld des Flughafens so zu entwickeln, wie es von einem europäischen Zentrum der Mobilitätsforschung erwartet wird«, kommentierte Oberbürgermeister Ulrich Markurth.

»Man hat keine zweite Chance auf einen ersten Eindruck«, sagte Jürgen Brinkmann, Vorstandsvorsitzender der Volksbank BraWo. Deshalb solle das Gebiet deutlich aufgewertet werden. »Mit dem Lilienthalhaus schaffen wir eine zentrale Anlaufstation. Neben Büroflächen werden dort ein größerer Veranstaltungsraum, ein Bistro, eine Skylounge und weitere Service­einrichtungen Platz finden. Damit erhoffen wir uns weitere Impulse für den Wirtschaftsstandort«, erläuterte Brinkmann.

Das Parken auf dem Lilienthalplatz sei in den letzten Jahren indes zu einem Problem geworden. Das würde sich verschärfen, wenn im Sommer die ersten Mieter ins Lilienthalhaus einziehen. Deshalb wird die neue Gesellschaft für rund 7,8 Millionen Euro ein Parkhaus bauen und nach einer Neugestaltung des Lilienthalplatzes auch den verbleibenden Parkraum für Kurzzeitparker selbst bewirtschaften. Ein Viertel der Baukosten bezahlt die Stadt, drei Viertel die Volksbank.

An der Braunschweiger Parken GmbH hält die Bank 75 Prozent der Geschäftsanteile; die Stadt über die städtische Strukturförderungsgesellschaft (SFB) 25 Prozent. Die SFB hat als Voraussetzung für die Neugestaltung des Lilienthalplatzes sowie für den Bau weiterer Bürogebäude und Parkkapazitäten Flächen nördlich und südlich der Hermann-Blenk-Straße erworben. »Die augenblickliche Situation wirkt arg provisorisch und lässt insbesondere für den auswärtigen Besucher nicht erkennen, dass hier an den Grundlagen für die Mobilität der Zukunft geforscht wird«, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. »Das wird sich mit Hilfe unseres abgestimmten Maßnahmenpaketes ändern.«
geschrieben von  wo