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»Die Zukunftswohnung«: sicher und komfortabel durch Assistenzsysteme Dienstag, 26 September 2017 16:01 Foto: Nibelungen-Wohnbau-GmbH

»Die Zukunftswohnung«: sicher und komfortabel durch Assistenzsysteme

Wie kann die eigene Wohnung zukünftig dazu beitragen, das Leben für uns alle, aber insbesondere für Ältere und Menschen mit Behinderung sicherer und komfortabler zu gestalten? An dieser Frage forschen jetzt gemeinschaftlich die Nibelungen-Wohnbau-GmbH und die Baugenossenschaft Wiederaufbau eG. Im Projekt »Die Zukunftswohnung – AAL Wohnungen in Forschung und Praxis« wird zusammen mit dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der TU Braunschweig und dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der MH Hannover (PLRI) in mehreren Wohnungen intensiv geforscht – und bereits darin gewohnt. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-­Weser des Landes Niedersachsen sowie die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH fördern das gemeinsame Projekt der Marktteilnehmer.

Dem Forschungsprojekt zugrunde liegen die Herausforderungen des demografischen Wandels: Die älter werdende Bevölkerung stellt neue Anforderungen an Sicherheit, Komfort und medizinische Versorgung. Gefragt sind altersgerechte Assistenzsysteme (Ambient Assisted Living, AAL), die zusätzlich Sicherheit und gesundheitliche Unterstützung im Alltag bieten. Dazu gehören neben intelligenter Licht-, Strom- oder Heizungssteuerung vor allem Meldesysteme und Sensorik, die die privaten vier Wände zum diagnostisch-therapeutischen Raum und die Wohnung zum dritten Gesundheitsstandort neben Kliniken und Arztpraxen werden lassen.

Neben den bereits ausgerüsteten Wohnungen in Braunschweig werden weitere Bestandswohnungen in Seesen und Goslar mit der AAL-Technik ausgestattet. Denn gerade außerhalb der Ballungs­zentren drohen in der Zukunft gesundheitliche Versorgungslücken, deren Auswirkungen die Wohnungsgesellschaften mithilfe der assistierenden Gesundheitstechnologien mindern wollen.

Bild oben: Stellten das gemeinsame Projekt »Zukunftswohnung« vor (v. l.): Professor Dr. Reinhold Haux (PLRI), Silke Pförtner (Prokuristin Wiederaufbau eG), Torsten Voß (Prokurist Nibelungen-Wohnbau-GmbH), Corinna Mielke (PLRI) und Dr. Harald Schrom (IDA).

geschrieben von  wo